{"id":13758,"date":"2023-05-29T16:01:22","date_gmt":"2023-05-29T14:01:22","guid":{"rendered":"https:\/\/woodandfirestudio.com\/?p=13758"},"modified":"2023-10-22T08:09:31","modified_gmt":"2023-10-22T06:09:31","slug":"sample-rate-bit-depth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/sample-rate-bit-depth\/","title":{"rendered":"Taxa de amostragem e profundidade de bits no mundo do \u00e1udio digital"},"content":{"rendered":"<p class=\"translation-block\">Wenn man mit der Musikproduktion beginnt, besch\u00e4ftigt man sich zun\u00e4chst mit dem Erlernen der DAW, den verschiedenen Effekten wie <a href=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/equalizer-einstellen\/\" target=\"_self\">Equalizer<\/a> oder Kompressor, dem Aufnehmen, dem Schreiben von MIDI\u2026 Aber nur wenige besch\u00e4ftigen sich mit den Begriffen Samplerate und Bittiefe.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dabei sind das zwei so wichtige Aspekte in der digitalen Audiowelt, die nicht wirklich schwer zu verstehen sind &#8211; und wenn du sie einmal verstanden hast, wird dir das Leben sehr viel leichter fallen, sp\u00e4testens beim Exportieren deiner Projekte. Oder beim Importieren von Samples in dein Projekt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"translation-block\">Ein Teil der Schuld liegt bei modernen <a href=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/die-12-besten-daws\/\" target=\"_self\">DAWs<\/a> wie Ableton Live, die das Konzept von Samplerate (Abtastrate) und Bittiefe so einfach machen, dass sich Produzenten damit gar nicht mehr auseinandersetzen m\u00fcssen \u2013 denn Live konvertiert die Audiodateien automatisch auf die Samplerate des Projekts, ohne darauf hinzuweisen. Bei Pro Tools zum Beispiel muss man die Samples aktiv konvertieren, bevor man sie \u00fcberhaupt importieren kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Um das Konzept zu verstehen, m\u00fcssen wir uns zun\u00e4chst den Umwandlungsprozess von analogen Audiosignalen in digitale Audiosignale ansehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">O que \u00e9 o \u00e1udio digital?<\/h3>\n\n\n\n<p>Digitales Audio ist Ton, der in einem digitalen Format aufgezeichnet wurde. Das bedeutet, dass das Audiosignal durch eine Folge von Zahlen dargestellt wird, die von digitalen Ger\u00e4ten wie Computern, digitalen Audioplayern und digitalen Audio-Workstations gespeichert und bearbeitet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei digitalem Audio wird die Schallwelle des Audiosignals in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden gesampelt (aufgenommen) und jedem Sample ein digitaler Wert zugeordnet. Dieser Vorgang wird als Analog-Digital-Wandlung (ADC) bezeichnet. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/deq34.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"305\" src=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/en11-1.jpg\" alt=\"Como \u00e9 que as ondas sonoras s\u00e3o convertidas de anal\u00f3gicas para digitais\" class=\"wp-image-13859\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/en11-1.jpg 1250w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/en11-1-300x87.jpg 300w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/en11-1-1024x297.jpg 1024w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/en11-1-768x223.jpg 768w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/en11-1-18x5.jpg 18w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/en11-1-1000x290.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Como \u00e9 que as ondas sonoras s\u00e3o convertidas de anal\u00f3gicas para digitais<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Qualit\u00e4t digitaler Audiosignale wird durch zwei Faktoren bestimmt: die Samplerate (wie viele Samples pro Sekunde aufgenommen werden) und die Bittiefe (wie viele Informationen in jedem Sample gespeichert werden).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Correspond\u00eancia: <a href=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/adat-audio\/\">ADAT &#8211; Alles \u00fcber die Schnittstelle in digitalen Audioger\u00e4ten<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">O que \u00e9 exactamente a taxa de amostragem?<\/h3>\n\n\n\n<p>Die digitale Abtastrate (Sample Rate) gibt an, wie oft pro Sekunde das analoge Signal aufgenommen wird, um ein digitales Signal zu erzeugen. Je h\u00f6her die Abtastrate, desto &#8222;genauer&#8220; (d. h. h\u00e4ufiger) wird das Signal aufgezeichnet. Allerdings wird auch mehr Speicherplatz ben\u00f6tigt, da mehr Informationen gespeichert werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/de3-1.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"669\" src=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/en1-1.jpg\" alt=\"Die Skizze zeigt deutlich den Unterschied einer h\u00f6heren Samplerate\" class=\"wp-image-13856\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/en1-1.jpg 1250w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/en1-1-300x196.jpg 300w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/en1-1-1024x669.jpg 1024w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/en1-1-768x502.jpg 768w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/en1-1-18x12.jpg 18w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/en1-1-1000x654.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Die Skizze zeigt deutlich den Unterschied einer h\u00f6heren Samplerate<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"translation-block\">Die Samplerate wird in kHz angegeben und kann in der DAW eingestellt werden. Wenn du mehrere Interfaces oder andere digitale Audioger\u00e4te miteinander verbindest, musst du alle Ger\u00e4te auf die gleiche Samplerate einstellen \u2013 die meisten <a href=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/die-besten-audio-interfaces\/\" target=\"_self\">USB- und Thunderbolt-Audio-Interfaces<\/a> passen ihre Samplerate jedoch automatisch an die der DAW an.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Regel sind folgende Sampleraten verf\u00fcgbar: 44,1 kHz, 48 kHz, 96 kHz, 192 kHz. Diese Zahlen sind nicht zuf\u00e4llig gew\u00e4hlt, sondern haben einen Grund.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">44,1 kHz<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"translation-block\">Diese Samplerate wurde Ende der 1970er Jahre f\u00fcr das Format der Compact Disc (CD) gew\u00e4hlt. Der Grund f\u00fcr diese Wahl ist etwas kompliziert. Sie h\u00e4ngt mit der h\u00f6chsten Frequenz zusammen, die genau wiedergegeben werden kann (die <a href=\"https:\/\/www.wikiwand.com\/de\/Nyquist-Frequenz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nyquist-Frequenz<\/a>, die der H\u00e4lfte der Samplerate entspricht).<\/p>\n\n\n\n<p>Die h\u00f6chste Frequenz, die die meisten Menschen h\u00f6ren k\u00f6nnen, liegt bei etwa 20 kHz, so dass eine Samplerate von 40 kHz theoretisch ausreichend w\u00e4re. Allerdings wird ein Filter verwendet, um Aliasing zu vermeiden, und dieser Filter ist nicht perfekt &#8211; er ben\u00f6tigt eine \u00dcbergangsbandbreite. Daher wird 44,1 kHz statt 40 kHz gew\u00e4hlt, um etwas Spielraum f\u00fcr den Filter zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die damalige Videotechnologie (die im Mastering-Prozess f\u00fcr CDs verwendet wurde) hatte einen Standard von 13,5 MHz, und 44,1 kHz ist 1\/294 dieser Frequenz, was es zu einer praktischen Wahl machte, die den technischen Anforderungen entsprach.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">48 kHz<\/h5>\n\n\n\n<p>Diese Samplerate wurde zum Standard f\u00fcr Audio in professionellen Videoproduktionen, einschlie\u00dflich digitalem Fernsehen, digitalem Video, DVDs und digitalem Filmton. Der genaue Grund f\u00fcr die Wahl von 48 kHz ist nicht ganz klar, aber es ist wahrscheinlich, dass es eine h\u00f6here Frequenz ist, die noch eine angemessene Menge an Datenspeicherung und Rechenleistung erm\u00f6glicht und etwas mehr Raum f\u00fcr Anti-Aliasing-Filter bietet als 44,1 kHz.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">96 kHz e 192 kHz<\/h5>\n\n\n\n<p>Diese sind einfach Vielfache von 48 kHz und werden in hochaufl\u00f6senden Audioformaten verwendet. Die Idee dahinter ist, dass h\u00f6here Abtastraten h\u00f6here Frequenzen reproduzieren k\u00f6nnen und eine genauere Darstellung des urspr\u00fcnglichen analogen Signals liefern. Es ist jedoch umstritten, ob diese h\u00f6heren Frequenzen tats\u00e4chlich f\u00fcr den Menschen h\u00f6rbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tamb\u00e9m interessante: <a href=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/bestes-mikrofon-rap\/\">Die 8 besten Mikrofone f\u00fcr Rapper und S\u00e4nger in 2023<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Welcher Sample Rate ist der richtige f\u00fcr mich?<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Wahl der richtigen Abtastrate h\u00e4ngt von verschiedenen Faktoren ab:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>44,1 kHz<\/strong>: Wenn du Musik f\u00fcr CDs produzierst oder deine Aufnahmen haupts\u00e4chlich f\u00fcr das Streaming im Internet bestimmt sind, ist 44,1 kHz eine gute Wahl. Dies ist die Standard-Abtastrate f\u00fcr CDs und die meisten Online-Musikvertriebsplattformen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>48 kHz<\/strong>: Wenn du Audio f\u00fcr Video produzierst, ist 48 kHz die Standard-Abtastrate. Dies ist auch eine g\u00e4ngige Abtastrate f\u00fcr Podcasts und H\u00f6rb\u00fccher.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>96 kHz ou 192 kHz<\/strong>: Wenn du hochaufl\u00f6sendes Audio produzierst, zum Beispiel f\u00fcr Blu-ray oder spezielle High-End-Audiover\u00f6ffentlichungen, k\u00f6nntest du eine dieser h\u00f6heren Abtastraten in Betracht ziehen. Allerdings ben\u00f6tigen Aufnahmen in solchen Formaten so viel Speicher und Rechenleistung, dass es sich f\u00fcr die meisten Anwendungen gar nicht lohnt.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<div style=\"height:19px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-regular\"><table><thead><tr><th>44,1 kHz<\/th><th>48 kHz<\/th><th>96 kHz<\/th><th>192 kHz<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>100 MB<\/td><td>109 MB<\/td><td>218 MB<\/td><td>436 MB<\/td><\/tr><tr><td>500 MB<\/td><td>545 MB<\/td><td>1,09 GB<\/td><td>2,18 GB<\/td><\/tr><tr><td>1 GB<\/td><td>1,09 GB<\/td><td>2,18 GB<\/td><td>4,36 GB<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>So gro\u00df ist die gleiche Audiodatei in den verschiedenen Sample Rates<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich empfehle allen Musikproduzenten und Tontechnikern immer in 48kHz zu arbeiten, weil das ein guter Kompromiss zwischen Qualit\u00e4t und Rechenleistung ist. Theoretisch reichen 44,1kHz v\u00f6llig aus, weil die CD und Spotify &amp; Co. sowieso in 44,1kHz laufen, aber man ist einfach flexibler, weil man sp\u00e4ter immer noch von 48kHz auf 44,1kHz downsamplen kann &#8211; umgekehrt geht das nicht.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kann man den Unterschied bei h\u00f6heren Abtastraten h\u00f6ren?<\/h4>\n\n\n\n<p>Dies ist in der Audiowelt ein sehr umstrittenes Thema &#8211; Tatsache ist, dass unser menschliches Geh\u00f6r ohnehin nur bis 20 kHz h\u00f6rt und 44,1 kHz daf\u00fcr v\u00f6llig ausreichend sind. H\u00f6here Sampleraten k\u00f6nnen in manchen F\u00e4llen bei der Audiobearbeitung von Vorteil sein, aber im fertigen Mix gibt es keinen h\u00f6rbaren Unterschied zu 44,1 kHz.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Lohnt es sich, h\u00f6here Sample Rates zu verwenden?<\/h4>\n\n\n\n<p>In bestimmten F\u00e4llen kann es sich lohnen, aber ich w\u00fcrde niemandem empfehlen, ein komplettes, gro\u00dfes Projekt in 192 kHz aufzunehmen, da der Speicherplatzbedarf enorm w\u00e4re. Aber es gibt bestimmte F\u00e4lle, wo dies tats\u00e4chlich vom Vorteil sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Normalerweise geht beim Herunterpitchen eines 44,1 kHz-Samples der gr\u00f6\u00dfte Teil der hohen Frequenzen des Samples verloren, da oberhalb von 22,1 kHz ohnehin keine Informationen mehr vorhanden sind, die heruntergepitcht werden k\u00f6nnten, um die neue L\u00fccke in den H\u00f6hen zu f\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hat das Sample jedoch eine Samplingrate von 96kHz, so enth\u00e4lt es Informationen von bis zu 48kHz &#8211; und es bleiben wesentlich mehr hohe Frequenzen erhalten, wenn das Sample heruntergepitcht wird, da diese &#8222;ultrahohen&#8220; Frequenzen dann den Bereich von 15-20kHz ausf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Qual \u00e9 a profundidade de bits?<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Bittiefe gibt an, wie viele m\u00f6gliche Dynamikwerte jeder der Samples aufnehmen kann. Je h\u00f6her die Bitrate, desto genauer wird die Dynamik des Songs aufgezeichnet. Sie ist ein Ma\u00df f\u00fcr die Aufl\u00f6sung oder Genauigkeit, mit der das urspr\u00fcngliche analoge Audiosignal digitalisiert wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/bits-1.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"340\" src=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/bits-1-1024x340.jpg\" alt=\"Der Unterschied zwischen 8 Bit und 16 Bit - eine viel h\u00f6here Aufl\u00f6sung\" class=\"wp-image-13824\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/bits-1-1024x340.jpg 1024w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/bits-1-300x100.jpg 300w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/bits-1-768x255.jpg 768w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/bits-1-18x6.jpg 18w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/bits-1-1000x332.jpg 1000w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/bits-1.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Der Unterschied zwischen 8 Bit und 16 Bit &#8211; eine viel h\u00f6here Aufl\u00f6sung<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In der Praxis sind die gebr\u00e4uchlichsten Bittiefen in der digitalen Audioaufnahme 16 Bit und 24 Bit. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>16 bits (65.536 valores)<\/strong>: Dies ist die Standard-Bittiefe f\u00fcr CDs und viele digitale Audioformate. Eine Bittiefe von 16 Bit erm\u00f6glicht einen theoretischen Dynamikbereich von etwa 96 Dezibel (dB). Das bedeutet, dass das lauteste Signal, das aufgezeichnet werden kann, etwa 96 dB lauter ist als das leiseste h\u00f6rbare Signal.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>24 bits (16.777.216 valores):<\/strong> Dies ist die Standard-Bittiefe f\u00fcr professionelle Audioaufnahmen und einige hochaufl\u00f6sende Audioformate. Eine Bittiefe von 24 Bit erm\u00f6glicht einen theoretischen Dynamikumfang von etwa 144 dB, was weit \u00fcber dem Dynamikumfang liegt, den das menschliche Ohr in der Praxis wahrnehmen kann. Das bedeutet, dass mehr Details in den leisen Teilen der Aufnahme erhalten bleiben k\u00f6nnen, die man vielleicht nicht direkt h\u00f6rt, sondern erst, wenn man die Lautst\u00e4rke erh\u00f6ht. Dadurch hat man beim Bearbeiten und Mischen der Aufnahme mehr Spielraum &#8211; man muss nicht mehr wie fr\u00fcher &#8222;laut&#8220; aufnehmen, weil das Rauschen so gering ist.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:17px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Das Problem ist jedoch, dass die digitale Welle nie zu 100 % die Form der analogen Welle haben kann, unabh\u00e4ngig von der Bittiefe. Wenn wir reale Kl\u00e4nge in ein digitales Format umwandeln, versuchen wir, eine gleichm\u00e4\u00dfige, flie\u00dfende Schallwelle mit einer Reihe einzelner Werte einzufangen. Aber manchmal ist der genaue Wert, den wir brauchen, nicht verf\u00fcgbar, also m\u00fcssen wir auf den n\u00e4chsten Wert abrunden. Diesen Vorgang nennt man Quantisierung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/quantisation-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"969\" src=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/quantisation-1-1024x969.jpg\" alt=\"Este \u00e9 o aspecto da quantiza\u00e7\u00e3o quando se converte um sinal de \u00e1udio anal\u00f3gico num sinal digital\" class=\"wp-image-13834\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/quantisation-1-1024x969.jpg 1024w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/quantisation-1-300x284.jpg 300w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/quantisation-1-768x726.jpg 768w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/quantisation-1-13x12.jpg 13w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/quantisation-1-1000x946.jpg 1000w, https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/quantisation-1.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Este \u00e9 o aspecto da quantiza\u00e7\u00e3o quando se converte um sinal de \u00e1udio anal\u00f3gico num sinal digital<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Durch diese Abrundung wird ein kleines bisschen Zufall in den digitalen Klang eingebracht. Wir h\u00f6ren diese Zuf\u00e4lligkeit als sehr leises Hintergrundger\u00e4usch, \u00e4hnlich wie das leise Rauschen, das du in einem ruhigen Raum h\u00f6ren kannst. Dies wird als Grundrauschen bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal kann die Art und Weise, wie wir den Ton abtasten, sich wiederholende Muster in diesem Rauschen erzeugen, die es bei bestimmten Frequenzen st\u00e4rker wahrnehmbar machen. Dies wird als korreliertes Rauschen bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Um diese Muster zu vermeiden, k\u00f6nnen wir bei der Abrundung der Werte eine zus\u00e4tzliche Zufallsgr\u00f6\u00dfe hinzuf\u00fcgen. Dieser Prozess wird <a href=\"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/dithering-audio\/\">dithering<\/a> genannt und hilft dabei, das Rauschen gleichm\u00e4\u00dfiger zu verteilen und weniger auff\u00e4llig zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Pegel dieses Hintergrundger\u00e4uschs legt den leisesten Ton fest, den wir aufnehmen k\u00f6nnen &#8211; denn unser Signal muss immer lauter als dieser Hintergrundger\u00e4usch sein, damit es sauber bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite gibt es eine Grenze f\u00fcr den lautesten Ton, den wir aufnehmen k\u00f6nnen, bevor er zu verzerren beginnt. Dieser Bereich zwischen dem leisesten und dem lautesten Ton ist der zuvor erw\u00e4hnte Dynamikbereich.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Quando \u00e9 que precisa de que profundidade de bits?<\/h4>\n\n\n\n<p>24 Bit ist f\u00fcr Aufnahmen sehr praktisch, weil man sich keine Gedanken \u00fcber Pegel machen muss. Der Dynamikumfang ist so gro\u00df und der Noise Floor so niedrig, dass man problemlos mit -15dB aufnehmen kann, weil man sp\u00e4ter einfach viel Lautst\u00e4rke hinzuf\u00fcgen kann. Und man stellt sicher, dass das Signal nicht verzerrt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fcher musste man bei 16-Bit-Aufnahmeger\u00e4ten immer darauf achten, so laut wie m\u00f6glich aufzunehmen, damit das Grundrauschen nicht h\u00f6rbar wurde &#8211; und dann bestand immer die Gefahr des \u00dcbersteuerns. Bei 24 Bit gibt es dieses Problem nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Du solltest also immer in 24 Bit aufnehmen und arbeiten, aber wenn der Song fertig gemastert ist, solltest du den finalen Master in 16 Bit exportieren, da dies der Standard f\u00fcr CDs und Streaming-Dienste ist. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kann man den Unterschied zwischen 16 Bit und 24 Bit h\u00f6ren?<\/h4>\n\n\n\n<p>Nein, man h\u00f6rt den Unterschied nicht, wenn man ein fertig gemastertes St\u00fcck h\u00f6rt. Es gibt kaum Musikst\u00fccke, die einen gr\u00f6\u00dferen Dynamikumfang als 96dB haben (vielleicht Klassik), also macht es sowieso keinen Sinn, einen gr\u00f6\u00dferen Dynamikumfang anzubieten. <\/p>\n\n\n\n<p>A m\u00fasica pop, rock, R&amp;B, hip-hop e country pronta a usar tem normalmente uma gama din\u00e2mica relativamente modesta - <strong>normalmente cerca de 10 dB<\/strong> &#8211; sodass theoretisch auch 8 Bit ausreichen w\u00fcrden. Dies liegt unter anderem daran, dass die Musik w\u00e4hrend der Produktion stark komprimiert wird (mit Kompressoren oder Limitern), wodurch der Dynamikumfang des Liedes reduziert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb arbeiten alle Streaming-Dienste noch mit 16 Bit &#8211; und nat\u00fcrlich aus Platzgr\u00fcnden. Der einzige Vorteil von 24 Bit gegen\u00fcber 16 Bit ist der gr\u00f6\u00dfere Dynamikumfang und damit ein geringerer Noise Floor bei der Aufnahme.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ent\u00e3o, qual \u00e9 a melhor combina\u00e7\u00e3o de taxa de amostragem e profundidade de bits?<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Musikproduktionen empfiehlt sich eine Abtastrate von 48 kHz bei einer Bittiefe von 24 Bit, da dies einen guten Kompromiss zwischen Qualit\u00e4t und Dateigr\u00f6\u00dfe darstellt. Damit hat man einen sehr gro\u00dfen Dynamikbereich zum Arbeiten und einen nach oben praktisch unbegrenzten Frequenzbereich bis 24 kHz &#8211; viel mehr, als wir \u00fcberhaupt h\u00f6ren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und damit haben wir alle M\u00f6glichkeiten, sp\u00e4ter f\u00fcr alle Medien zu exportieren &#8211; und unsere finale Audiodatei, die wir dann auf die Streaming-Plattformen bringen, sollte 44,1 kHz bei 16 Bit haben. Das ist das Format, das Streaming-Dienste und CDs erwarten.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Welt der digitalen Musikproduktion gibt es viele technische Aspekte, die oft als selbstverst\u00e4ndlich hingenommen werden, aber dennoch einen entscheidenden Einfluss auf das Endprodukt haben. Zwei dieser oft \u00fcbersehenen, aber dennoch kritischen Elemente sind die Samplerate und die Bittiefe. Sie sind die unsichtbaren Architekten, die die Qualit\u00e4t der Musik ma\u00dfgeblich beeinflussen.<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":13850,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ub_ctt_via":"","footnotes":""},"categories":[65],"tags":[],"class_list":["post-13758","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-musikproduktion"],"featured_image_src":"https:\/\/woodandfirestudio.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/sampleratebit-1.jpg","author_info":{"display_name":"Eloy Caudet","author_link":"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/author\/ecaudetg\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13758","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13758"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13758\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13850"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13758"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13758"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/woodandfirestudio.com\/pt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13758"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}